Tomatenkulturen – mehr Qualität und Ertrag dank bewährter biologischer Methoden

Der Weg zum nachhaltigen Anbau

Tomaten (Solanum lycopersicum) gehören weltweit zu den beliebtesten Gemüsepflanzen. Für optimale Erträge und beste Qualität benötigen sie Wärme und ein sorgfältiges Management der Wachstumsbedingungen, z. B. von Temperatur, Feuchtigkeit und Nährstoffen. Außerdem müssen Krankheiten und Schädlinge bekämpft werden. Tomaten gibt es in unterschiedlichen Größen, Formen, Farben, Geschmacksrichtungen und Texturen.

Nützlinge und biologische Lösungen sind die Zukunft und genau deshalb beim Anbau von nachhaltigen und hochwertigen Anthurium-Pflanzen weltweit ein wesentlicher Bestandteil.

Unsere technisch versierten Berater unterstützen Sie gerne dabei, Ihre Programme für eine integrierte Schädlingsbekämpfung (IPM) optimal zu nutzen und speziell auf Ihre Kulturen abzustimmen. Unser Ziel ist Ihnen den besten Wert für ihre Investition zu liefern

Das kann unser Team für Sie tun: 

  • Optimierung von Pflanzenqualität, Ertrag und Kosteneffizienz
  • Einhaltung von strengen Vorschriften 
  • Erfüllen der Verbrauchernachfrage nach rückstandsfreien Erzeugnissen 
  • Bereitstellung langfristig nachhaltiger Lösungen 
  • Resistenzmanagment in einem immer schwieriger werdenden Umfeld

Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile, u. a.: 

  • Mehrwert bei den Pflanzen – Premium-Erzeugnisse
  • bessere Vermarktungsmöglichkeiten
  • mehr Sicherheit für Beschäftigte, Verbraucher und Umwelt

Prävention und Überwachung

Der wichtigste Baustein für IPM-Programme ist die Prävention. Idealerweise starten Sie mit schädlingsfreien Pflanzen, achten auf gute Hygiene und sorgen für optimale Wachstumsbedingungen für eine gesundes Pflanzenwachstum.

Ein weiterer Baustein ist eine präventive biologische Kontrolle. Bei Bedarf empfiehlt sich ein „stehendes Heer“ aus Nützlingen, die die erste Abwehrlinie bilden.

Tomatenpflanzen müssen regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten kontrolliert werden. Dadurch werden Probleme frühzeitig erkannt und das biologische Gleichgewicht (von Schädlingen und Nützlingen) kann eng überwacht werden. Darauf aufbauend lassen sich datengestützte Entscheidungen über die besten Bekämpfungsstrategien treffen. Mit Biobest stehen Ihnen garantiert die neuesten arbeitssparenden und kosteneffizienten Technologien und Hightech-Überwachungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Bestäubung

Hummeln setzen Pollen durch Vibrationsbestäubung frei. So sorgen sie für eine effektive Bestäubung von Tomatenpflanzen. Bevor ein kommerzieller Einsatz von Hummeln möglich war, mussten die Blüten von Hand bestäubt werden, was mit viel Arbeitsaufwand verbunden war. 

Tomatenblüten haben Poröse Staubbeutel. Die Pollen werden deshalb nur durch Vibrationen freigesetzt. Die Hummeln erzeugen mit ihrem Flügelschlag Schwingungen mit einer Frequenz von 200-400 Hz und beißen sich in der Blütenröhre fest. Dadurch wird eine große Menge an Pollen frei. Diese fallen auf das Tier und die Narbe, was zu Selbst- und später Fremdbestäubung führt. Heute steigern Hummeln weltweit in geschützten Tomatenkulturen den Ertrag und die Fruchtqualität.

  • Verbesserter Fruchtansatz – mehr Früchte je Pflanze
  • Verbesserte Fruchtqualität – gut bestäubte Blüten produzieren größere Früchte mit besserem Geschmack und höherer Trockensubstanz
  • Bessere Haltbarkeit – von Hummeln bestäubte Blüten bringen festere Früchte hervor. 

Biobest bietet ein umfassendes Sortiment an Hummelkästen an, u. a. einen speziellen Kasten für Kulturen mit künstlicher Beleuchtung.

Kurative Maßnahmen

Wenn Schädlinge und Krankheiten einen bestimmten Schwellenwert überschreiten, sind kurative Biokontroll-Maßnahmen notwendig. Dazu können z. B. die geplante Aussetzung von Makroorganismen (nützliche Insekten, Milben und Nematoden) oder Biopestizide (auf der Basis von natürlichen Substanzen und Mikroorganismen) gehören. Unsere technischen Berater informieren Sie gerne darüber, welche Produkte und Dosierungen für Ihre spezielle Situation am besten geeignet sind.

Wenn das Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen gestört ist, sind eventuell Korrekturmaßnahmen notwendig, idealerweise mit einem ökologisch verantwortbaren Pestizid. Eine örtlich begrenzte Behandlung mit konventionellen Pestiziden empfehlen wir nur als letztes Mittel. Dieses sollte dann nach Möglichkeit mit biologischen Pflanzenschutzprodukten kompatibel, also selektiv und mit kurzer Persistenz, sein. Um die Gefahr von Resistenzen zu minimieren, sollten die gleichen Pestizide bzw. Pestizidgruppen nicht wiederholt eingesetzt werden. 

Unser sachkundiges Team ist jederzeit für Sie da.

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